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Auszug aus FAULER ZAUBER von ANNIKA DICK

 

WIE ALLES BEGANN


Meine liebe Morgana,


es wird Dich vielleicht überraschen, diese Zeilen von mir zu lesen. Wie ich ja bei meinem letzten Besuch bei Deiner Mutter erzählte, ist meine Beziehung mit Vincente sehr erfüllend und ich bin froh, nun, mit sechsundsechzig Jahren sagen zu können, dass ich wohl den Mann meines Lebens gefunden habe. Ich kann mich wahrlich glücklich schätzen, gibt es doch viele Hexen, die erst die Hundert überschreiten müssen, um sich überhaupt dessen bewusst zu sein, was sie vom Leben – und den Männern – erwarten. Deine Schwester Desdemona scheint in dieser Beziehung ganz unserer Art zu entsprechen. Sehr zum Missfallen Deiner Mutter, wie ich höre. Aber ich schweife ab.


Nun, wie gesagt, meine Beziehung zu Vincente entwickelt sich prächtig. Bis auf eine winzige Kleinigkeit: Das englische Klima bekommt ihm leider so gar nicht. Er hat schreckliches Heimweh nach seinem Bella Italia und ich muss gestehen – nachdem ich dieses bezaubernde Land nun selbst für zwei Wochen im Sommer erkunden durfte – auch mich zieht es gen Süden. So ist es nun also beschlossene Sache: Ich werde mit Vincente nach Venedig gehen, damit diese Beziehung – wie es doch die meisten Fernbeziehungen sind – nicht zum Scheitern verurteilt ist.
Nun magst Du Dich fragen, liebe Nichte, weshalb ich Dir darüber einen Brief schreibe. Die Antwort ist einfach: Ich kann nicht gehen, wenn ich Dinge unerledigt weiß. Es ist eine Sache, sein Land und seine Familie zurückzulassen, um sich auf ein Abenteuer zu begeben. Aber es ist eine gänzlich andere Sache, das eigene Lebenswerk aufzugeben. Seit Generationen nun versorgen die Sarkanys die übernatürlichen Geschöpfe mit Hexensprüchen und Zaubertränken, Zutaten und Ratschlägen. Dies war zu Zeiten der alten Druiden so und dies wird auch – so Gott will – in Zukunft so sein. Um dies zu gewährleisten braucht es jedoch jemanden, der »Sarkany's Magical Supplies« weiterführt. Denn meine Kundschaft im Stich zu lassen, nein, das bringe ich beim besten Willen nicht übers Herz.


Daher wende ich mich heute an Dich, liebe Nichte. Eine Sarkany muss meinen Laden weiterführen. Ich weiß, dass Du vernünftig genug bist, mich nicht zu fragen, weshalb ich mich direkt an Dich wende und Deine ältere Schwester übergehe. Es mag entgegen der Tradition sein, dass der jüngere Sarkany-Sprössling die Geschäfte übernimmt, aber wir sind uns wohl beide einig darin, dass Desdemona einer Arbeit in jeglicher Form, nun, einfach nicht gewachsen ist. Eine Hexe, die nicht einmal auf ihren eigenen Hexenkater aufpassen kann, wird niemals dazu in der Lage sein, einen Laden zu führen, in den andere Wesen kommen, um sich Hilfe zu holen. Du siehst also, Morgana, Du hast eine wichtige Aufgabe zu erfüllen.
Natürlich steht es Dir frei, diese abzulehnen. Dann bleibst Du bei Deiner Mutter, bis diese entscheidet, was Deine Zukunft für Dich bereithält, und »Sarkany's Magical Supplies« wird seine Pforten für immer schließen. Ich weiß, unser Laden ist nicht sehr groß, aber er ist wichtig. In ganz Nordengland gibt es keinen anderen Laden dieser Art und Du wirst sehen, unsere Kundschaft ist groß und dankbar, aber auch anspruchsvoll. Ich vertraue darauf, dass Du weißt, welche verantwortungsvolle und ehrenhafte Aufgabe ich Dir hiermit übertrage und dass Du sie annehmen und mit der größtmöglichen Sorgfalt ausüben wirst.


In Erwartung Deiner Zustimmung zu diesem Angebot erwarte ich Dich am Freitag, den 13. Mai bei mir, damit wir die nötigen Papiere zusammenstellen und alles in die Wege leiten können.


Mit besten Grüßen


Deine Tante
Henrietta Walpurga Sarkany


Ich las den Brief dreimal, bevor ich wirklich verstand, was meine Tante mir da schrieb. Ein schwarzes Fellknäuel sprang auf meinen Schoß und mein Hexenkater maunzte, während er seinen Kopf an meinem Arm rieb, um mich zum Streicheln aufzufordern.
»Was liest du da?«, fragte er und tappte mit der Pfote gegen das Papier. Sein Schwanz schlug hin und her, als das Papier zu rascheln anfing und sein Spieltrieb geweckt wurde. Hastig nahm ich Tante Henriettas Brief aus seiner Reichweite und grinste meinen Kater an.
»Shadow, ich habe gute, nein, was sage ich da, ausgezeichnete Neuigkeiten.« Seine Ohren stellten sich auf und er neigte den Kopf zur Seite.
»Desdemona fand es lustig, mir eine Schnur an den Schwanz zu hexen, an der ein Stöckchen hing. Wenn du mir nicht sagst, dass da drin steht, dass deine Schwester auszieht, kann es gar nicht so großartig sein.« Die Sache war für ihn damit erledigt und er begann, sich zu putzen.
»Es ist sogar noch besser als die Möglichkeit, dass Desdemona auszieht.« Meine Worte sorgten dafür, dass Shadow mitten im Lecken seiner rechten Vorderpfote innehielt und wieder zu mir aufsah. »Spiel nicht mit meinen Gefühlen, Mo. Was du da andeutest …«
»Wir ziehen aus«, flüsterte ich und beugte mich nah zu seinem Gesicht. Ich drückte meine Nasenspitze an seine und kraulte ihn hinter den Ohren. »Wir ziehen in Tante Henriettas Wohnung und übernehmen ihren Laden, weil sie auswandert.«
Shadow schnurrte zufrieden und rieb seine Stirn an meiner.
»Ich muss nur noch zu Tante Henrietta, um alles mit ihr zu klären.«
»Worauf wartest du noch?« Shadow sprang von meinem Schoß und rieb seinen Kopf an meinem Bein. »Los, geh schon. Je schneller du bei ihr warst, um so schneller kommen wir hier raus. Weg von deiner Schwester, weg von deiner Mutter. Das wird ein Leben.« Sein Enthusiasmus brachte mich zum Lachen, doch ich musste ihm vollkommen zustimmen. Und so machte ich mich ohne weitere Verzögerung auf den Weg zu Tante Henrietta.

 



Diese hatte offensichtlich schon auf mich gewartet. Als ich in der Seitenstraße vor ihrem Haus auftauchte und an der Tür klingelte, erschien sie im ersten Stock am Fenster und öffnete es.
»Morgana, schön, dass du so schnell kommen konntest. Komm rein, die Tür ist offen.« Ich trat durch die Haustür und stieg die Treppe zum ersten Stock hoch. Meine Tante wartete in der Küche mit einer Kanne Tee und zwei Tassen auf mich. Und mit einem großen Stapel Papier.
»Setz dich«, forderte sie mich auf und ich zog den freien Stuhl vom Tisch und ließ mich darauf sinken. »Hier, frischer Drachenwurztee mit einem Schuss Minze. Trink einen Schluck, dann sprechen wir über alles. Ich hoffe, du hast ein wenig Zeit mitgebracht, der Papierkram ist leider etwas aufwendig. Die Bürokratie ist doch komplizierter geworden, seit ich den Laden von deiner Ur-Ur-Urgroßmutter übernommen habe.«
Ich hatte Zeit. Wenn es mich von zu Hause rausbrachte, hätte ich auch ein paar Tage lang meine Unterschrift auf diverse Papiere gesetzt. Tatsächlich dauerte es am Ende nur zwei Stunden, die Tante Henrietta zum größten Teil damit zubrachte, mir altbekannte Geschichten über unsere Familie zu erzählen. Wenn man bedachte, dass sich diese bis zu den Zeiten Merlins zurückverfolgen ließ, bot sich hier auch genügend Gesprächsstoff. Nicht immer sehr unterhaltsamer, aber eben doch etwas, worüber Tante Henrietta sprechen konnte. Und das tat sie ausgesprochen gern. Sie glaubte wohl, nach dem Verschwinden meines Vaters müsse sie dafür sorgen, dass ich kein Detail unserer Familiengeschichte vergaß. Aber gut, diese Stunden würde ich überleben. Wer mit meiner Mutter und Schwester aufwuchs und lebte, den konnte nichts so leicht erschüttern. Außerdem hielt mich der Gedanke daran, in wenigen Wochen bereits das alles hier mein Eigen nennen zu dürfen und endlich ein eigenes Leben führen zu können, doch bei ausgesprochen guter Laune.
»Du erzählst deiner Mutter besser nichts von deinem Besuch bei mir«, schloss Tante Henrietta unsere Unterhaltung, als ich alles unterschrieben hatte. »Sie hält doch recht wenig von dem Laden. Gott allein weiß, weshalb dein Vater sie geheiratet hat, und sie wird es sicher nicht gutheißen, dass du ihn übernimmst.«
»Nein, bestimmt nicht«, pflichtete ich ihr bei und erschauerte bei dem Gedanken daran, meiner Mutter mitteilen zu müssen, dass ich auszog. Nun, noch hatte ich zwei Wochen Zeit. Irgendeine Gelegenheit würde sich schon bieten. Und falls nicht, sie würde es merken, wenn ich nicht mehr da war, richtig?



 

»Was glaubst du eigentlich, was du da tust?«
Ich zuckte zusammen, als ich die Stimme meiner Mutter hörte, und warf Shadow einen vorwurfsvollen Blick zu. Mein Hexenkater hätte mich eigentlich warnen sollen. Doch Shadow schien selbst überrascht und machte einen Satz von meinem Bett in die Tasche hinein, die ich gerade packte.
»Ich packe.« Natürlich würde meine Mutter diese Antwort nicht zufriedenstellen, aber ich hoffte, durch sie ein wenig Zeit zu gewinnen.
»Und welchen Grund glaubst du zu haben, um packen zu müssen?« Tja, sehr viel Zeit war das ja nun nicht gerade gewesen. Aber ich hätte es wissen müssen. Cassandra Sarkany mochte keine Spielchen – solange sie diese nicht anfing. Ich schloss die Augen und zählte in Gedanken langsam bis zehn, um mich auf den nun unausweichlichen Konflikt vorzubereiten. Dann holte ich tief Luft und drehte mich zu ihr um.
»Ich nehme das Angebot von Großtante Henrietta an und übernehme ihren Laden und ihre Wohnung.« Ich konnte sehen, wie sich tiefe Falten in der Stirn meiner Mutter bildeten. Ihr das zu sagen wäre allerdings ein großer Fehler gewesen. Und einen weiteren Fehler durfte ich mir momentan nicht erlauben. Ich durfte mir genau genommen nur noch eines erlauben: Hier so schnell wie möglich herauszukommen, bevor sich meine Mutter von dem ersten Schock erholte und – Gott bewahre – mit mir reden wollte. Reden bedeutete für Cassandra Sarkany nämlich: Sie sprach, alle anderen hatten zu tun, was sie wollte. Und das war ich endgültig leid. Mit fünfundzwanzig war es für eine Hexe wirklich an der Zeit, auf eigenen Beinen zu stehen. Also schnappte ich mir die Tasche und ging an ihr vorbei, bevor sie noch ein Wort zu mir sagen konnte. Nur nicht umdrehen, nicht umdrehen und nicht zögern und einfach schnurstracks aus dem Haus gehen. Es war wie ein Mantra, das ich vor mich hin betete, aber es funktionierte. Die Haustür fiel hinter mir ins Schloss und ich atmete langsam ein und aus.
»Das war knapp« maunzte Shadow aus der Tasche und schüttelte sich. »Können wir uns jetzt etwas beeilen. Bevor deine Mutter uns wieder reinholt und einsperrt?«
Habe ich schon erwähnt, dass Hexenkatzen sehr kluge Tiere sind? Wenn sie einem einen Rat geben, hört man am besten auf sie und befolgt diesen. Genau das tat ich jetzt und hexte mich in die Seitengasse, in der Tante Henriettas Häuschen stand.
»Home, sweet Home, Shadow«, flüsterte ich und kramte nach dem Schlüssel in meiner Hosentasche. Nachdem ich die Tür aufgeschlossen hatte und die Haustür aufgestoßen hatte, sprang Shadow aus der Tasche und lief vor mir ins Haus.
»Jetzt haben wir endlich unsere Ruhe, ja, Mo?«
»Ja, Shadow, ab jetzt haben wir ein ruhiges, entspanntes Leben. Nur wir beide, eine kleine Wohnung und der Laden im Erdgeschoss.«
»Herrlich.«
Ich konnte ihm nur voll und ganz zustimmen.


 

An diesem Abend traf ich mich mit meinen beiden besten Freundinnen in unserer Stammbar. Als ich die Moonlight Lounge erreichte, waren Caitlin und Laila bereits da. Sie saßen an unserem üblichen Tisch und winkten mich zu sich.
»Hey, da bist du ja endlich! Wir warten schon seit fast einer Stunde auf dich!« Laila zog erwartungsvoll die blonden Brauen hoch, als erwarte sie eine spannende Geschichte, die mich davon abgehalten hatte, früher hier zu sein. Sie setzte das Glas vor ihr an die Lippen und nahm einen tiefen Schluck. Als sie das Glas wieder abstellte, sah ich, wie das Blut darin langsam wieder zu Boden floss. Mit einem genüsslichen Seufzen leckte sich Laila über ihre spitzen Eckzähne.
»Nun, was hat dich so lange aufgehalten?«
»Ach, Familienangelegenheiten.« Ich winkte ab, woraufhin Laila das Gesicht verzog. Das Thema war für sie damit erledigt.
»Auch egal. Jetzt, wo du endlich da bist, erzählt Cait vielleicht endlich, was sie denn glaubt, heute feiern zu müssen. Bisher hüllt sie sich nämlich in un-banshee-mäßiges Schweigen.«
Nun war es an mir, die Brauen zu heben. Caitlin zuckte verlegen mit den Schultern und lächelte, während sie eine Hand durch ihr braunes Haar strich.
»Ich hab einen Job. Und ich glaube, diesen werde ich wirklich behalten können: Ich bin in einem Beerdigungsinstitut untergekommen.«
»Woohoo.« Laila erhob ihr Glas und prostete Caitlin zu.
»Super. Nur tote Menschen? Keine Gefahr, dass du zu singen beginnst.«
Caitlin nickte eifrig und grinste. »Ja, eben. Ich glaube, jetzt wird alles gut. Also, die nächste Runde geht auf mich.« Das ließen Laila und ich uns nicht zweimal sagen. Nachdem wir unsere Getränke bestellt hatten und Caitlin gerade so viel über ihren neuen Job erzählen konnte, wie Laila davon hören wollte, wandten sich beide wieder an mich.
»Okay, mit zwei Gläsern gepunshtem Blut intus, was für Familienangelegenheiten sind das denn, die dich von deinen besten Freundinnen ferngehalten haben?«
»Hat Desdemona wieder etwas angestellt?«
Ich schüttelte auf Caitlins Frage hin den Kopf. Ich hatte meine Schwester fast eine Woche nicht mehr gesehen. Und wenn es nach mir ging, konnte dieser Zustand auch gerne noch ein paar Tage … Wochen … Jahre anhalten.
»Lasst uns bei mir zu Hause weiterreden, hier wird es mir zu voll.« Ich sah, wie Laila bei meinen Worten das Gesicht verzog.
»Mo, sei mir nicht böse, aber ich bin nicht in der Stimmung auf deine Schwester zu treffen … oder gar auf deine Mutter.« Sie schüttelte sich übertrieben und warf einen Blick über ihre Schulter.
»Du wirst weder Desdemona noch meine Mutter antreffen«, versprach ich ihr grinsend und erhob mich von meinem Stuhl. »Es gibt nämlich einen guten Grund, weshalb ich euch überhaupt hier treffen wollte.«
»Nun mach es nicht so spannend«, quengelte Caitlin doch ich wollte, dass meine neue Wohnung eine Überraschung sein sollte, also schwieg ich und lächelte vor mich hin, während ich aus dem Pub nach draußen ging.
»Ähm, Mo, sollten wir nicht ein ruhiges Plätzchen aufsuchen, von dem aus du uns zu dir nach Hause bringen kannst? Du weißt schon …« Laila fuchtelte mit beiden Händen und weit ausgestreckten Fingern vor ihrem Körper herum, um mein Hexen nachzuahmen.
»Nicht nötig.« Mir entging nicht der Blick, den Laila Caitlin zuwarf und ihr geflüstertes »Jetzt ist sie verrückt geworden. Ich wusste ja, dass es eines Tages dazu kommen musste – bei der Familie.« war nicht so leise, wie sie glaubte.
Ich rollte mit den Augen und ging vor den beiden her, führte sie an der Hauptstraße vorbei und über den alten Marktplatz, hinein in eine der kleinen Seitenstraßen, die sich von dort wie Sonnenstrahlen erstreckten.
Das Unverständnis auf den Gesichtern meiner Freunde wuchs noch an, als ich die Haustür zu Tante Henriettas, nein, halt, zu meinem Haus, öffnete. Ich stieg die Treppe im Flur nach oben, die hinter dem Laden verlief, und öffnete die Wohnungstür im ersten Stock.
Shadow begrüßte uns mit einem missmutigen Miauen und sah mich erwartungsvoll an. Als ich nicht sofort reagierte, reckte er sich und fuhr die Krallen seiner Vorderpfoten langsam aus.
»Streicheln oder Krallenpflege«, schnurrte er und schloss langsam die Augen, als er sich daran machte, seine Krallen genüsslich in eines der Kissen auf dem Sofa zu schlagen. Das hatte mir gerade noch gefehlt. Ich beeilte mich, ihn hochzuheben und mich mit ihm auf meinem Schoß auf dem Sofa niederzulassen und ihn zu streicheln. Er tapste einige Male mit den Vorderpfoten auf mein Bein, bevor er sich zu einer schwarzen Fellkugel zusammenrollte. Er war schon ein besitzergreifender kleiner Kerl und wehe, man ließ ihn zu lange allein.
»Hat deine Tante umgestellt?«, fragte Caitlin, als sie mit Laila langsam die Wohnung betrat. Sie war vor einigen Monaten einmal mit mir bei meiner Großtante gewesen.
»Tante Henrietta ist ausgezogen«, teilte ich den beiden grinsend mit. »Sie ist zu ihrem Freund Vincente nach Venedig gegangen. Als sie das erste Mal von ihm sprach, uns sagte, er sei Wassermann, dachte ich, sie meine sein Sternzeichen. Na ja, wie dem auch sei. Bevor sie wegging, fragte sie mich, ob ich nicht ihren Laden und ihre Wohnung übernehmen möchte. Und letzte Woche hat sie das Haus auf mich überschrieben. Ihr seht also die Eigentümerin dieser schnuckeligen Wohnung sowie des Sarkany's Magical Supplies vor euch.
»Wassermann, ja?«
Ich sah Laila entgeistert an und blinzelte einmal. Zweimal. Dreimal. War das alles, was sie zu sagen hatte?
Dann schlich sich ein Grinsen auf ihr Gesicht und sie beugte sich zu mir herab, um mich zu umarmen. »Im Ernst, ich freu mich für dich. Besonders darüber, dass du von den beiden Drachen weggekommen bist, die mit dir verwandt sind. Kannst du einen Zauber über die Wohnung legen, damit Des nie hier hereinkommen kann?«
»Ich kann es versuchen, ob es aber funktioniert, ist nicht so sicher. Da spielen einfach so viele Faktoren mit ein und …«
»Tu es«, unterbrachen mich Laila und Caitlin gemeinsam. Nein, Desdemona ist bei meinen Freunden nicht sehr beliebt. Die Gründe dafür sind zahlreich, doch das sind andere Geschichten.

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